Gian Paul Lozza

Free, 2013

Homeland

Projektbeschrieb

HOMELAND

Homeland wird der kürzlichst eröffnete Skatepark in der Zürcher Allmend genannt. Wobei Vorurteile, Ängste und Egozentrik einzelner Gruppierungen zu nicht enden wollenden Einsprüchen gegen dessen Verwirklichung und damit zu beinahe unaufhörlicher Wartezeit bis zur Fertigstellung führten. Nichtsdestotrotz wurde mit der Eröffnung des Parks schlussendlich der Traum vieler Jugendlicher Wirklichkeit.

Skateboarden und der dazugehörige Lifestyle verbindet Menschen unterschiedlichster Schichten und Herkunft. Soziale Hintergründe scheinen hier keine Rolle zu spielen. Diese Projekt führte mich nicht nur an meine ganz eigenen Wurzeln zurück, sondern interessierte mich in Bezug auf die Frage der Identitätsfindung in einem weiteren Sinne. Skateboarden schafft Raum für die Identitätssuche des Einzelnen bei gleichzeitigem Gefühl der Verbundenheit innerhalb einer Gruppe. Es gibt ihnen eine eigene verbindende Identität. Ich habe versucht die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen Individuum, Gruppe und Umgebung zu untersuchen.

Die hier gezeigte Auswahl zeigt acht Bilder aus einer umfänglicheren Arbeit, welche im oben genannten Skatepark entstanden ist. Dabei werden am Tag festgehaltene Portraits der Akteure den in der Nacht aufgenommen Stills der Location in Beziehung gesetzt. Ähnlich einer cineastischen Konzeption aus traumähnlichen Set und realen Darstellern.

Das Buch zum Projekt erschien im Frühling 2014 im Hakuin Verlag.

Publikationsinformationen

Titel der Arbeit
Homeland